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Adam (*03.02.1903) und Karl Michael Kuhn (*14.05.1904), Söhne des Schiffers Simon Kuhn und seiner Frau Eva Kümmet, waren zwei weitere in Leimersheim gebürtige Brüder, die als Aalfischer tätig waren.
Der ältere Adam arbeitete zunächst für seinen Bruder Karl Michael (mit Schokker „Rheinperle 2“), seit 1933 selbständig mit demselben Schokker. Dieser wurde 1940 durch eine Treibmine zerstört. Adam Kuhn übernahm im selben Jahr den Schokker „Ida“ von Friedrich Emling aus Leimersheim, der in jener Zeit in Holland interniert war. Ab 1955 benutzte er den Schokker „Ludwig“.
Karl Michael Kuhn, der Vater von Johanna Kuhn in der Friedhofstraße, war Fischermeister und Schiffer und nach 1946 Fischereipächter zusammen mit den Leimersheimern Robert und Eduard Schwab sowie Adam Lösch (ab 1951 Robert Lösch). Die Schokker „Rheinperle 1“ und „Rheinperle 2“ betrieb er gemeinsam mit seinem Bruder Adam bis 1932; ab 1933 arbeitete er nur noch mit „Rheinperle 1“ bis 1961.
Ernst Marthaler, Leimersheim 778-2003. Die Geschichte eines Dorfes, Leimersheim 2002, S. 748 ff.
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