| Notizen |
- Bellaire ist ein Familienname, der deutlich auf seinen französischen Ursprung hinweist.
Herzog Christian IV. von der Pfalz-Zweibrücken, der 1742 die Regierung von seinem Vater Christian III. übernommen hatte, richtete besonderes Augenmerk auch auf die Entwicklung der Landwirtschaft.
Er lies die alten Wassergräben säubern um durch Be- und Entwässerung den Ertrag zu erhöhen. Unter anderem führte er auch den Gebrauch des französischen Pfluges ein.
Da ein großer Teil der in seinem Gebiet ansässigen Bauern den Maßnahmen verständnislos gegenüberstand, holte er "FRIESEN", die besonders mit Wasserbau und Wassergräben vertraut waren.
Friese oder Vriese ist eine mittelhochdeutsche Berufsbezeichnung für einen DAMM- und SCHLAMMARBEITER, GRABENBAUER.
Damals kam eine Sippe der Bellaire in das Bliestal und fand auf dem Gutenbrunnen eine Heimat. Ihre Angehörigen wurden im Umkreis als Friesen tätig.
Namentlich erwähnt sind:
Bellaire Daniel, Wirt zu Gutenbrunnen, verheiratet mit die 1772 auf dem Wörschweilerhof gestorben ist.
Bellaire Johann Jacob, herrschaftlicher Fries auf dem Gutenbrunnen.
Bellaire David, gest. 1790 auf dem Wörschweierhof, Friesenarbeiter.
Fundstelle: Hugenotten im Zweibrücker Land, Hist. Verein, Zweibrücken
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